Finnland


Strecke: Tepsa -> Kittilä -> Kolari -> Pajala
Unterkunft: Camp(04.08.2008)
Profil: leichte Wellen
Wetter: überwiegend sonnig
Tageskilometer: 145,00 km Fahrtzeit: 7:46:37 Durchschnitt: 18,95 km/h

Nachdem der Tag noch etwas trübe beginnt verabschiedet Finnland mich dann doch noch freundlich mit viel Sonne, viel Wald 😉 und Wolken wie gemalt. Ich fahre direkt durch zum Infocenter nach Pajala auf einen ausgiebigen Schwatz, dann geht es weiter zum Campingplatz. …… Bin wieder zu Hause.

Heu trocknen

Kirche von Kittilä

Fliegenpilz

Straße nach Kolari

Auf dem Schweden

Kurz vor der Schwedischen Grenze

Das Zollhaus

Torneälven

Strecke: Lohijoki -> Sodankylä -> Tepsa
Unterkunft: Camp(03.08.2008)
Profil: recht flach
Wetter: überwiegend sonnig
Tageskilometer: 122,04 km Fahrtzeit: 5:50:24 Durchschnitt: 21,11 km/h

Wald, Wald, Wald….. In Karigasniemi hatte man mich schon auf den Wald in Finnland hingewiesen und heute zeigt er sich mir eindrucksvoll und für meinen Geschmack etwas zu deutlich.

In Sodankylä steht der nördlichste Lidl Markt der Welt. Eine willkommene Abwechslung nach all dem Wald. Von dort geht es sofort wieder in den Wald. Monoton, unverändert und die Straße führt fast ohne Kurven und Wellen, wie mit dem Linial gezogen, hindurch.

Wenn ich Uwe noch mal treffen sollte, werde ich ihm diese Strecke hier empfehlen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist das genau was er sucht.

Aufwachen am Porttipahdantekojärvi

Startklar

Schmalblättriges Weidenröschen

Die Straße nach Sodankylä

Auf dem Weg nach Sodankylä

Wald links, Wald rechts

Camp bei Tepsa

Strecke: Saariselkä -> Tankavaara -> Lohijoki
Unterkunft:
Camp(02.08.2008)
Profil: wellig
Wetter: kalt, Regen… so wie gestern
Tageskilometer: 59,80 km Fahrtzeit: 3:13:14 Durchschnitt: 19,02 km/h

In vielen Flüssen hier in der Gegend, so z.B. im Ivalojok, der durch Ivalo fliesst kann man auch heute noch das Glück haben Gold zu finden. Es ist zu wenig als das es Goldsucher anlocken könnte und zu wenig,um einen organisierten Abbau lohnend betreiben zu können, aber Gold gibt es hier in den Flüssen.

Im Golddorf Tankvaara suchen seit ungefähr 30 Jahren nur noch Touristen unter Anleitung nach Gold. Ein kleiner Junge soll hier mal ein Nugget von ca. 40 Gramm gefunden haben. Für den Jungen haben sich die 4,- Euro für eine Stunde Goldwaschen dann wohl wirklich rentiert, das gefundene Gold darf man behalten.
Fertig für den Tag

Im Goldgräberdorf Tankavaara

Sammelplatz für Rentiere

Rechts wieder ein Vielfraßsicheres Vorratslager

Kaffee und Souvenirs

Camp

Kochen mit Windschutz

Strecke: Ivalo -> Saariselkä
Unterkunft:
Camp(01.08.2008)
Profil: recht flach
Wetter: überwiegend scheußlich
Tageskilometer: 34,13 km Fahrtzeit: 2:12:39 Durchschnitt: 15,88 km/h

Heute ist Rückreisetag für Anja. Wir fahren zum Flughafen Ivalo, treffen dort Steffan wieder, der seine beeindruckende Tour nach Gamvik überstanden und genossen hat.

Der Flieger hebt ab und ich bin wieder allein. Die Zeit in Gesellschaft war schön, aber ich freue mich auch darauf, wieder nach meinem eigenen Rhythmus leben und reisen zu können. Aber heute ist, wie ich es erwartet habe erst mal ein Tag für Einsamkeit und Trübsal. Es ist nicht das erste Mal, dass ich ganz plötzlich wieder allein bin und wie so oft in solchen Momenten tut das Wetter ein Übriges, um mir die Situation zu verdeutlichen.

Sonne und blauer Himmel muss es ja gar nicht sein, aber wenigstens ein wenig „richtiges“ Wetter. Sogar Eiseskälte, strömender Regen, dichter Nebel und vernichtender Gegenwind ist mir lieber als dieses scheußliche Ekelwetter heute. Wir haben ca. 8°C bei hoher Luftfeuchtigkeit, die es der Kälte leicht macht langsam durch sämtliche Kleidungsschichten zu kriechen, der Himmel ist grau, die Gegend wirkt uninteressant und die meiste Zeit weht mir ein feiner, leichter Sprühregen ins Gesicht.

Es kommt immer nur auf die Einstellung drauf an, aber heute finde ich keine positive Einstellung mehr zu diesem Sauwetter. Ich werde morgen weiter nach einer passenden suchen, biege von der Straße ab in den Wald und suche mir ein Plätzchen für die Nacht.
Hütte in Ivalo

Ivalo Airport

Husky

Camp

Strecke: Inari -> Ivalo
Unterkunft:
Camp(31.07.2008)
Profil: recht flach
Wetter: Sonne und Regen
Tageskilometer: 61,63 km Fahrtzeit: 3:45:54 Durchschnitt: 16,79 km/h
(die Strecke von Inari nach Ivalo ist kürzer, da sind noch ein paar Kilometer dazugekommen)

Unser Standard-Lagerplatz in Inari ist nicht gerade versteckt. Es scheint, dass alle Besucher Inaris genau hierher kommen, um einen Blick auf den Inarisee zu werfen. Wir zelten gewissermaßen genau auf der Aussichtsplattform. Die meisten Touristen ignorieren uns und wir ignorieren sie. Da wir mittlerweile schon zum dritten Mal hier nächtigen und uns schon wie zu Hause fühlen fallen uns die früh am Morgen um uns herum streifenden Besucher kaum noch auf.  Je weniger man sie beachtet desto interessierter nähern sie sich uns….. zaghaft. Während wir also heute früh vor dem Zelt frühstücken, nähert sich langsam ein englischsprachiges Touristenpärchen. Sie bleiben in einem gewissen Sicherheitsabstand stehen und beobachten uns. Sie registrieren, kommentieren und diskutieren, leise aber hörbar, jede unserer Handlungen. (Kaffee kochen, Milch schütteln, porridge machen, Brot braten, etc.)

Nach einiger Zeit überwinden sie ihre Scheu, kommen noch ein Stück näher und sprechen uns an. Mit der Frage, die ich vermutlich auf dieser Fahrt am häufigsten gehört habe: „Ist es nicht kalt im Zelt?“ Nachdem so die erste Hürde genommen ist kommen wir ins Gespräch.

Rentiere

Rentiere

Rentier

Rentier

Alte Hütte

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