Norwegen » Jörg on Tour - Finnland

Norwegen


Strecke:  Sola -> Egersund
Unterkunft:
Camp(11.10.2008)
Tageskilometer: 116,83 km Fahrtzeit: 8:17:25 Durchschnitt: 14,35 km/h

Küste bei Sola

Die Hütte bei Sola

Sieht nach Seenot aus

Mein Rad

Die Hängebrücke

Fluß

Küste

Strecke:  Stavanger -> Sola
Wetter:
Regen, Wind und viel Verkehr
Unterkunft:
Camp(10.10.2008)
Tageskilometer: 21,73 km Fahrtzeit: 1:49:02 Durchschnitt: 12,33 km/h

Städte sind bei schlechtem Wetter besonders großer Mist und diese Stadt hier hört gar nicht auf und es schüttet wie aus Eimern. Ich mache erst mal Station in einem Business Hotel. Kaffee und Internet bis ich keine Lust mehr habe und mich wieder in den Regen traue.

Das Wetter wird immer schlimmer und schon nahe Sola nehme ich mir eine Hütte.

Abendessen

Strecke:  Haringstadt -> Skudenshaven -> Stavanger
Wetter:
Sonne
Unterkunft:
Camp(09.10.2008)
Tageskilometer: 41,18 km Fahrtzeit: 3:25:41 Durchschnitt: 12,41 km/h

Das tut gut, der Regen hat aufgehört und ich radel bei tollem Licht nach Skudenshaven. Dort habe ich natürlich nichts besseres zu tun als mir erst mal wieder einen Internetzugang zu suchen. Leider und überraschenderweise ist das in Skudenshaven gar nicht so einfach. Das Touristoffice hat geschlossen, und andere Möglichkeiten lassen sich erst mal nicht ausfindig machen. Bis mir ein Mann anbietet bei ihm zu Hause das Internet zu nutzten. Wir unterhalten uns  sehr nett, er erzählt mir sein halbes Leben, seine Frau macht mir einen Kaffee und ich bekomme Kuchen dazu. Seine zwei Kinder bestürmen mich mit Fragen und zum Abschied bekomme ich noch ein Erste Hilfe Paket geschenkt.

Jetzt muss ich mich aber sputen um die Fähre noch zu bekommen, die nächste Fähre fährt erst gegen Abend.

In Stavanger fühle ich mich ganz wohl, auch wenn es hier schon sehr städtisch ist, gibt es hier ein paar nette Ecken und es wirkt nicht ganz so hektisch. Ich fahre auf den Campingplatz Mosvatn der am Rande eines Stadtparks liegt. Allerdings liegt der Campingplatz mehr oder weniger integriert in dem Park. Das heißt die Parkbesucher fahren direkt an den Campingwagen vorbei. Irgendwie finde ich das hier richtig doof. Ich finde wieder niemanden bei dem ich mich anmelden könnte….. also keine Duschmarken und kein Internet….

Ich fühle mich nicht wirklich wohl hier, entschließe mich dann aber doch zu bleiben, da es schon dunkel wird und ich in der Nähe von Stavanger vermutlich nicht so einfach einen geeigneten Platz finden werde. Ein junger Mann kommt mit seinem Motorroller durch den Park und hält unweit von meinem Zelt an und durchsucht die Wiese nach irgendetwas. Er sammelt fleißig und sehr lange. Ich werde neugierig und frage ihn was er da tolles sucht. Er sammelt kleine Wiesenpilze, die nach dem Regen zu Hunderten hervorsprießen. Er hat schon eine große Tasche voll. Die kann man essen, meint er. Meint aber netterweise dazu, dass die halluzinogene Wirkung haben. Ich hab’s ja immer gesagt, Reisen bildet, wieder was dazugelernt.

Zelt im Wald

Weg

Blick durch die Bäume

Strand

Skudenshaven

Skudenshaven

Skudenshaven

Skudenshaven

Wolken

Strecke:  Buavag -> Haugesund -> Haringstadt
Wetter:
Regen
Profil:
kurze knackige Steigungen
Unterkunft:
Camp(08.10.2008)
Tageskilometer: 57,10 km Fahrtzeit: 4:52:13 Durchschnitt: 11,95 km/h

Es hat die ganze Nacht geregnet und ich wache morgens in einer Pfütze auf. Zum Glück hat mein Zeltboden einen hochgezogenen Rand. Mehrere Zentimeter hoch steht das Wasser und schwappt beinahe hinein. Vorsichtig, damit nicht noch ein Unglück passiert packe ich meine Sachen und mache mich auf den Weg.

Am Fähranleger habe ich ein wenig Zeit mein Zelt wieder etwas zu trocknen. Die Nacht verbringe ich im Wald nahe Haringstadt.

Zelt im Wald

Strecke:  Sandvikvag -> Langevag -> Buavag
Profil:
norwegisch
Wetter:
trocken
Unterkunft:
Camp(07.10.2008)
Tageskilometer: 76,64 km Fahrtzeit: 5:28:28 Durchschnitt: 14,19 km/h

warten auf die Fähre

am Fähranleger

Camp

am Camp

Strecke:  Bergen -> Sandvikv
Profil:
Eine anstrengende Steigung, sonst gut befahrbar
Wetter:
überwiegend trocken
Unterkunft:
Camp(06.10.2008)
Tageskilometer: 65,39 km Fahrtzeit: 5:25:17 Durchschnitt: 12,41 km/h

Im Park von Bergen

Hütte

Kuh

Kuh

Kuh

Katze

Unterkunft: Camp(05.10.2008)
Ich komme mit dem Schiff in Bergen an und fahre von Bord! Wohlgemerkt, ich “fahre” von Bord. Letztes Jahr, als ich von Island gekommen bin, musste ich mein nicht mehr fahrtüchtiges Rad von Bord schieben, was mir so gar nicht gepasst hat.

In Bergen kenne ich mich noch aus und fahre zielstrebig zum Travel Hotel. Abends gehe ich zu der tollen Pizzeria in der ich mich letztes Jahr so wohl gefühlt habe. Leider existiert die Pizzeria nicht mehr und ich muss mir was anderes suchen.

In Bergen gibt es keine Campingplätze, die Campingplätze liegen alle recht weit außerhalb. Es gibt zwei Jugendherbergsähnliche Einrichtungen, wovon die eine letztes Jahr um diese Zeit schon geschlossen hatte und in der anderen gab es nur 16 Bett Zimmer. Mit meinem ganzen Gepäck ist mir das zu chaotisch. Das Travel Hotel ist das günstigste Hotel in Bergen. Der Preis ist allerdings von ca. 640,- kr auf ca. 740,- kr gegenüber dem letzten Jahr gestiegen. Es gibt kein Frühstück sondern nur ein belegtes Brötchen, ein Päckchen Orangensaft und ein Stück Obst. Das “Frühstück” wird morgens an die Tür gehängt. Instantkaffeepulver bekommt man reichlich und heißes Wasser kann man sich selber machen. Ich beschließe heute, dass ich mir beim nächsten Besuch in Bergen ein anderes Hotel suche, ca. 200,- kr mehr investiere und dafür auch ein vernünftiges Frühstück bekomme.

Küste

Insel

Küste

Strecke:   Hurtigruten: Molde -> Bergen
Unterkunft: Eine Nacht auf dem Schiff
Alle Planungen über den Haufen werfend nehme ich spontan von Molde nach Bergen die Hurtigruten.

gut, dass es einem endlich mal erklärt wird

Strecke:   Tingvoll -> Molde
Profil:
norwegisch flach einmal 7 km bergauf
Wetter: trocken
Unterkunft:
Camp(03.10.2008)
Tageskilometer: 82,16 km Fahrtzeit: 5:14:21 Durchschnitt: 15,85 km/h

Mein Rad

Fjord

Fjord

Brücke

Strecke:   Rov -> Tingvoll
Profil:
leichte norwegische Steigungen
Wetter: Regen
Unterkunft:
Camp(02.10.2008)
Tageskilometer: 64,09 km Fahrtzeit: 4:24:58 Durchschnitt: 14,70 km/h

Nach einem schönen Tag mit ganz viel Morgennebel komme ich in Tingvoll an. In Tingvoll möchte ich den Campingplatz für heute Nacht ansteuern. Auf dem Platz treffe ich niemanden bei dem ich mich anmelden könnte, damit fällt die warme Dusche leider ins Wasser… Ohne Anmeldung komme ich auch nicht an Duschmarken. Aber das Sanitärgebäude ist für mich auch so eine wahre Freude. Sauber und warm und man wird mit angenehmer, beruhigender Musik beschallt. In diesem Duschpalast zelebriere ich geradezu ein Sauberkeitsritual, dass mir gar nicht lange genug dauern kann. Wäsche und Schlafsack lüften, was nötig ist wird gründlich gewaschen wie schon lange nicht mehr. Auch die Taschen werden gereinigt und neu und vor allem aufgeräumter gepackt. Irgendwann fällt mir leider nichts mehr ein was ich hier noch machen könnte und verlasse diesen sauberen, warmen Ort des Wohlbehagens, den ich selbstverständlich genauso sauber wieder verlassen habe wie ich ihn vorgefunden habe. Ich finde immer noch niemanden bei dem ich mich anmelden könnte.
Während ich in der Campingküche mein Essen zubereite, trocknen meine Sachen im Duschpalast weiter und ich schreibe ein paar Berichte vor und sortiere Fotos aus. Leider komme ich ohne Anmeldung auch nicht ins Internet.

Sauber, satt und müde suche ich mir ein Plätzchen für mein Zelt. Der anhaltende Regen hat den Platz in ein Feuchtgebiet verwandelt und es ist gar nicht so einfach, ein halbwegs trockenes Stückchen Wiese zu finden. Irgendwo finde ich doch noch genug Platz mit weniger als einem Zentimeter stehendem Wasser, um mein Zelt aufzustellen.

Morgennebel vor meinem Zelt

Morgennebel in den Bergen

Kühe im Morgennebel

Fähranleger

Morgennebel am Nachmittag

Klare Sicht am Abend auf die Lichter von Tingvoll

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