Vögel


Strecke: Altefähr -> Breesen -> Grabitz -> Rothenkirchen -> Güttin -> Bergen -> Sagard -> Sassnitz

Unterkunft: Camp(13.04.2008)

Profil: wellig, hätte ich nicht erwartet
Fahrbahn: Asphalt, Sand, Beton
Wetter: Sonne, Sonne, Sonne….. Abends strömender Regen
Tageskilometer: 57,42 km Fahrtzeit: 3:32:40 Durchschnitt: 16,60 km/h

Rügen ist für mich überraschend groß, hier gibt es 8 größere Orte und zahlreiche kleinere Ortschaften. Viele Besucher der Insel unterschätzen ihre Größe, mir ergeht es genauso. Rügen ist mit 926 qkm die größte Insel Deutschlands. Bisher habe ich nur die deutschen Inseln Borkum, Norderney und Baltrum kennengelernt und bin mit der Erwartung hier angekommen etwas vergleichbares vorzufinden, halt ein bisschen größer. Wenn man die Küste Rügens verläßt, hat man nicht mehr das Gefühl sich auf einer Insel zu befinden. Rügen ist groß, schön, abwechslungsreich und auch bergiger als ich erwartet hätte.

Am Stadthafen von Sassnitz stoße ich auf ein eigentümlich türkisfarbenes Meer. Vor einigen Tagen ist ein großer Kreidefelsen abgebrochen und ins Meer gefallen. Dort löst er sich jetzt auf und färbt das Meer türkis.

Der Fährhafen von Sassnitz (von dort geht meine Fähre nach Schweden) liegt etwa 7 km entfernt in Neu Mukran. Die Strecke von Sassnitz nach Neu Mukran geht fast nur bergab und ist gut mit dem Rad zu fahren, was ich sehr begrüße, da ich die Fähre morgens um 8:00 Uhr nehmen möchte.

Ich komme hier am Stadthafen auf einem Schiff unter, auf der Sophie Scholl. Hier kann ich ein paar Tage bleiben. In der Kombüse mache ich mir eine Suppe und bleibe dort lange sitzen und höre dem Regen zu.

Auf Rügen

Schwan

Auf Rügen

Benjes-Hecke

Waldeidechse

Mäusebussard

Nonnensee

Schlösschen Klein Lichtenstein bei Sagard

Der Frühling erwacht

Mein Zuhause für die nächsten Tage

 

Strecke: Born -> Zingst -> Barth -> Stralsund -> Altefähr

Unterkunft: Camp(12.04.2008)

Profil: Flach
Fahrbahn: Asphalt und ein paar km Betonplatten
Wetter: Sonne, Sonne, Sonne
Tageskilometer: 88,96 km Fahrtzeit: 5:55:54 Durchschnitt: 15,38 km/h

Auf einem Stück von fast 10 km ist der Boden neben dem Radweg links und rechts von Wildschweinen aufgebrochen. Die Anwohner sind schon richtig besorgt, weil sich die Schweine derart vermehren.

Der Radweg von Barth nach Stralsund führt mich im Zick-Zack über nicht enden wollende ebene Felder. Die Planer dieses Radwegs haben ganze Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass man ganz sicher jedes Feld zu sehen bekommt. Einige Felder sogar von drei Seiten. Der Sightseeingwert lässt allerdings irgendwann nach. Selbstverständlich habe ich wieder fast nur Gegenwind, aber daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt.

Von Stralsund aus gibt es zwei Brücken nach Rügen. Die neue Brücke darf von Radfahrern nicht benutzt werden. Die alte Brücke ist belagert von mehr Anglern als ich je auf einem Haufen gesehen habe. Von der Brücke aus sehe ich auch ganz viele kleine Boote mit Anglern. Das sieht schon fast nach Volksfest aus. Während ich mich an den Anglern vorbeifädle muss ich schon etwas aufpassen, dass sie beim Auswerfen ihrer Angel nicht zur Abwechslung auch mal einen Radfahrer einfangen. Gefangen wird viel. Hier können Angler hingehen, die auch mal was am Haken haben wollen. Das ist schon richtig Sport was sie hier machen. Angel raus, Angel wieder rein und 1 bis 5 Fische von dem Haken lösen.

Die Heringe ziehen durch. Jedes Jahr um diese Zeit kommen die Heringe hier vorbei. Also einige kommen vorbei die anderen bleiben hier. Dieses volksfestartige Gesellschaftsangeln geht über ein paar Wochen.

Im DarßBetonplattenradweg

Strand von Zingst

Wildschweinaufbruch

Brücke von Zingst Richtung Barth

Holzpfeiler

Ragweg nach Stralsund

Rehe

Schwan

Stralsund

Brücke von Stralsund nach Rügen

Heringsangeln

 

Strecke: Plau am See -> Krakow -> Güstrow -> Schwaan

Unterkunft: Camp(09.04.2008)

Profil: große Wellen

Fahrbahn: Asphalt, das erste Stück war eine sandige Schlaglochpiste

Wetter: Sonne

Tageskilometer: 72,91 km Fahrtzeit: 4:14:04 Durchschnitt: 17,62 km/h

In Plau gibt es kein DSL! Wie soll man da vernünftig arbeiten? Die Stadtverwaltung versucht seit einiger Zeit die Telekom dazu zu bewegen endlich DSL in Plau zu ermöglichen. Bisher erfolglos, aber dieses Jahr wird das bestimmt noch was…..

Heute fahre ich fast nur Hauptstraßen. Also solche die ich sogar auf meiner Karte finde. Ich möchte jetzt zügig und ohne überflüssige Umwege an die Küste.

Am Abend bekomme ich Besuch. Miss Henning schaut mir äußerst interessiert beim Kochen zu. Wir verstehen uns ganz gut und ich lade sie zum Essen ein. Nach dem Essen muss ich allerdings energisch werden damit sie endlich wieder verschwindet.

Graugans

kompletter alter Bahnhof zu verkaufen

Straße nach Krakow

Krakow

Krakow

Kirche auf dem Weg nach Güstrow

Miss Henning

Unser Abendessen

 

 

Stechinelli:
Francesco Maria Capellini genannt Stechinelli (Zahnstocher) erwarb 1677 hier in Wieckenberg einen Landsitz und baute unter anderem die Stechinelli-Kapelle, (soll von innen supertoll aussehen, so mit großen Wandgemälden und so) das Stechinelli-Tor und den Stechinelli-Brunnen.

Stechinelli-Kapelle
Stechinelli-Tor

Stechinelli-Brunnen
Hüttensee:
Am Hüttensee und den weiteren Meißendorfer Teichen wurde Naturschutz und Freizeitnutzung vereint, so dass Mensch und Tier hier auf seine Kosten kommen kann. Die Lage des angrenzenden Campingplatzes ist damit so schön, dass sogar die Wietzer selber manchmal hier ihren Urlaub verbringen.

Hüttensee

Hüttensee

Graugänse auf dem Hüttensee

Wasserkraftwerk und Allerschleuse Oldau:
Das Wasserkraftwerk in Oldau wurde bereits 1911 in Betrieb genommen und erzeugt nachdem es kurzfristig stillgelegt wurde heute wieder Strom. Weltweit werden übrigens gut 18% der insgesamt erzeugten Energie durch Wasserkraft erzeugt.

Wasserkraftwerk und Allerschleuse Oldau

Strecke: Fürstenau -> Schwagstorf -> Merzen -> Damme -> Dümmer See

Unterkunft: Camp(29.03.2008)

Profil: Wellig

Fahrbahn: Asphalt

Wetter: Trocken überwiegend Sonne

Tageskilometer: 70,50 km Fahrtzeit: 4:18:52 Durchschnitt: 16,67 km/h

Auf der Strecke sehe ich heute überall Anwohner die durch die Straßengräben laufen und Müll aufsammeln. Das sieht nach einer Art von groß angelegtem, gemeinschaftlichen Frühjahrsputz aus. Ganze Familien laufen mit Müllsäcken in den Händen an den Straßen entlang und machen mal so richtig sauber. Diese Großreinemachaktion ist von der Gemeinde organisiert und läuft jetzt im zweiten Jahr. Die „Reinigungskolonnen“ sammeln all den Müll auf, den weniger reinliche Autofahrer so aus dem Fenster geschmissen haben und was sonst so alles an Müll in die Straßengräben gefallen ist. Das ist doch wirklich mal eine saubere Sache.

 

St. Nikolaus Kirche in Ankum

Gemeindeaktion: Anwohner reinigen gut gelaunt die Straßengräben

Pferde

Kath. Pfarrkirche St. Viktor in Damme

Graureiher

Windrad am Dümmer (hier bin ich letztes Jahr schon mal vorbeigekommen)

 

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